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Gartenzaun aus Holz selber bauen

Der Gartenzaun ist nicht nur ein dekoratives Element, er zeigt auch deutlich nach außen an, wo ein privates Grundstück beginnt. Höhere Zäune dienen als Sichtschutz gegen neugierige Blicke. Wer seinen Gartenzaun aus Holz selber baut, besitzt bei Fertigstellung eine individuell gestaltete Grundstücksgrenze – und hat einiges Geld gespart.

Holz: der ideale Werkstoff für Gartenzäune

Kein Baumaterial ist leichter per Hand zu bearbeiten als Holz. Gestrichenes oder imprägniertes Holz ist zudem wetterfest und besitzt eine angenehme, natürliche Optik. Von Ranken bewachsen oder mit Pflanzkästen behängt, fügt sich der Gartenzaun aus Holz nahtlos in die Natur ein.

Um beim Bau des eigenen Zauns zu sparen, lohnt es sich, naturbelassene Elemente aus Holz zu kaufen, die noch zu streichen sind. Wir empfehlen, das Holz einmal vor dem Aufbau und dann ein zweites Mal nach der Montage zu streichen: So erwischen Sie wirklich alle Tiefen.

Gartenzaun aus Holz selber bauen: eine Anleitung

Dieses Material benötigen Sie:

  • Bodeneinschlaghülsen, eventuell mit Abdeckkragen
  • Holzpfosten (etwa alle 1,5 bis 2 m)
  • Querlatten nach Bedarf
  • Zaunlatten aus Holz
  • Edelstahlschrauben
  • rostfreie Nägel
  • Holzfarbe für den Außenbereich

Unser Tipp: Beste Pfosten und Latten aus Lärchenholz für Ihren Zaun. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne bei Ihrem Projekt!

Diese Werkzeuge sollten Sie bereithalten:

  • Steine, Sprühfarbe oder Richtschnur
  • Vorschlaghammer
  • Einschlaghilfe aus Gummi oder Holz
  • Hammer
  • Zollstock
  • Wasserwaage
  • Bleistift
  • dickes Tuch
  • 1 starker Akkuschrauber
  • evtl. 1 Bohrmaschine zum Vorbohren
  • Säge (am besten eine gute Tischkreissäge)
  • Pinsel

Werkzeug leihen statt kaufen: So sparen Sie Geld

Eine hochwertige Tischkreissäge ist nicht billig, ebenso wie ein leistungsstarker Akkuschrauber oder eine Marken-Bohrmaschine. Wenn Sie selbst keine funktionsfähigen Geräte besitzen, dann müssen Sie nicht unbedingt in einen Neukauf investieren.

Für eine relativ geringe Tagesgebühr können Sie Ihre Maschinen auch in einem Baumarkt oder bei einem speziellen Werkzeugverleiher leihen.

Noch einfacher ist es, sich das benötigte Werkzeug in der Nachbarschaft zu leihen.

Unser Tipp – Werkzeug leihen statt kaufen – Das spart Geld, das Sie in beste Qualität bei den Zaunlatten und Pfosten investieren können!

  1. Zaunverlauf markieren
    Messen Sie mit dem Zollstock den Zaunverlauf aus und markieren Sie diesen mit Steinen, Sprühfarbe oder am besten einer Richtschnur. Nur so können Sie sichergehen, dass Ihr Zaun exakt parallel zur Grundstücksgrenze verläuft.
  2. Einschlaghülsen in den Boden rammen
    Schlagen Sie entlang des markierten Verlaufs die Einschlaghülsen mit dem Vorschlaghammer in den Boden. Dies funktioniert nur in Erdreich, das keinen besonderen Widerstand bietet. Ansonsten müssen Sie Löcher mit dem Spaten ausheben und die Pfosten einbetonieren.
    Achten Sie auf einen gleichmäßigen Abstand der Einschlaghülsen, der etwa 1,5 bis 2 m betragen sollte. Größere Abstände bergen das Risiko, dass der Gartenzaun aus Holz eventuell wacklig wird. Verwenden Sie als Einschlaghilfe einen passenden Holzklotz oder eine spezielle Gummiunterlage, die oben in die Bodenhülse hineinpasst. Richten Sie jede Bodenhülse an der Wasserwaage gerade aus.
  3. Zaunpfosten befestigen
    Stecken Sie passende Zaunpfosten in die Bodenhülsen. Wenn Sie dafür noch einmal den Vorschlaghammer nutzen müssen, dann polstern Sie die Schlagfläche ausreichend aus, um das Holz nicht zu beschädigen. Hierzu bietet sich ein gefaltetes Tuch an.
  4. Querlatten anpassen
    Messen Sie an jedem Pfosten exakt die Stelle aus, wo Sie Ihre Querlatten befestigen, damit alles gerade wird. Kennzeichnen Sie den Bereich mit einem Bleistift.
  5. Querlatten anschrauben
    Nun schrauben Sie Ihre Querlatten an: Dies geht leichter, wenn eine zweite Person beim Festhalten hilft. Setzen Sie jeweils zwei Edelstahlschrauben in jedes Lattenende, um eine feste Verbindung mit dem Zaunpfosten zu gewährleisten. Messen Sie vor dem endgültigen Verschrauben noch einmal mit der Wasserwaage nach, ob alles wirklich gerade ist.
  6. Zaunlatten aufnageln
    Nageln Sie nun in regelmäßigen Abständen Ihre Zaunlatten auf. Legen Sie auch hier die Wasserwaage an und achten Sie darauf, dass die Sprossen oben und unten gerade abschließen.
  7. Schlussanstrich
    Wählen Sie für Ihren Schlussanstrich eine Farbe nach Ihrem Geschmack. Lasuren erhalten den schönen Holzcharakter, weil die Maserung hindurchscheint. Sie dringen tief genug in das Holz ein, um es zu schützen. Streichen Sie Ihren Zaun mehrmals, um die Witterungseinflüsse möglichst lange vom Holz fernzuhalten. Achten Sie auch auf fungizide Zusätze in Ihrer Farbe, um Schimmel aktiv zu bekämpfen.

Unser Tipp: Wenn Sie Ihren Gartenzaun aus Holz selber bauen möchten, erkundigen Sie sich zuvor genau nach den gesetzlichen Vorschriften. So dürfen Sie zum Beispiel Ihren Zaun nicht direkt auf der Grundstücksgrenze errichten, sondern nur auf eigenem Grund und Boden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde auch nach den örtlichen Vorschriften für Ihr Wohngebiet.

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