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Das Hochbeet aus heimischer Lärche – das Beste!

Hochbeete können aus unterschiedlichsten Materialien hergestellt werden. Besonders beliebt ist Lärchenholz. Unserer Erfahrung nach ist es das Beste! Kein Wunder, denn dieses Holz ist im Garten oder auf der Terrasse nicht nur schön anzuschauen, sondern auch sehr praktisch. Das Holz der Lärche hat eine ganz besondere rötliche Färbung, die bei der Verwendung als Nutzholz sehr geschätzt wird. Die in das Holz eingewachsenen Nageläste sorgen für eine unverwechselbare Maserung. Diese bleibt auch erhalten, wenn das Holz im Lauf der Zeit die typisch silbergraue Farbe annimmt.

Die Vorteile der Lärche

Lärchenholz ist sehr robust, lässt sich gut verarbeiten und braucht wenig Pflege. Hochbeete aus diesem Material können daher problemlos Wind und Wetter widerstehen. Im Winter könnte man unserer Erfahrung nach das Beet mit einer wetterfesten Folie abdecken. Das kann für die Langlebigkeit sehr vorteilhaft sein. In Sachen Verwitterung ist dieses Holz deutlich beständiger als andere Hölzer. Für die Verwendung als Hochbeet sollte man sich immer für unbehandeltes Holz entscheiden. Beschichtetes Holz kann nämlich schädliche Inhaltsstoffe an das Innere des Beets und damit an den Boden abgeben. So handelt es sich bei druckimprägnierten Hölzern meist um Fungizide und Pestizide die mit einem speziellen Verfahren in das Holz eingepresst werden. Bei unbehandeltem Holz jedoch kann man sicher sein, dass man damit die Umwelt schon und  auch die im Beet angebauten Kräuter, Gemüse- und Obstsorten ohne Weiteres genießen kann.

Warum ist Lärchenholz das Beste?

Die Nachfrage nach Lärchenholz für Hochbeete und andere Gartenutensilien kommt nicht von ungefähr. Die Lärche galt bereits in heidnischer Zeit als Schutzbaum. Im Aberglauben wird dem Baum nachgesagt, dass in seinem Inneren gute Hausgeister wohnen. Ein Lärchenzweig war ein probates Mittel gegen widrige Einflüsse. Auch der Lärchenzapfen wurde als Schutzamulett um den Hals gegen den bösen Blick getragen. Ob man nun an solche Dinge glaubt oder nicht: Wissenschaftlich nachgewiesen ist in dem Holz das biologisch aktive Flavonoid DHQ, das sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirkt und das aus den Stämmen des Baumes gewonnen wird. Lärchenextrakt wirkt daher blutdrucksenkend bzw. gefäßstabilisierend und senkt das Risiko an Krebs zu erkranken. In Form von feingemahlenen Sägespänen ist das Holz heute sogar ein Futtermittelzusatz in der Tiermast, um den Einsatz von Antibiotika zu umgehen.

Flexibel und vielseitig – nicht nur im Garten

Aufgrund seiner positiven Eigenschaften ist die Lärche neben der Zirbe ein sehr häufig eingesetztes Nutzholz. Lärchenholz wird sowohl als Bauholz für Gebäude und Holzbrücken als auch für den Innenausbau von Wohnhäusern verwendet. Im Hausbau dient es für Dachtragwerke, Wand- und Deckenkonstruktionen, sowie für andere Hausteile wie Fenster, Türen, Garagentore oder Terrassen. Sogar in Form von Dachschindeln findet das Holz Verwendung. Im Möbelbau wird es sowohl als Furnier als auch als Massivholz genutzt, gerade im rustikalen Bereich ist Lärchenholz immer wieder zu finden.