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Die korrekte Pflege einer Lärchenholz Terrasse

Lärchenholz als Material für eine Terrasse ist allgemein sehr beliebt. Das hängt damit zusammen, dass das Holz der Lärche als sehr witterungsbeständig gilt. Lärchenholz-Terrassen benötigen daher nur wenig Pflege, aber einiges an Wissen, damit über Jahre einen schönen Anblick genießen können. Mit der richtigen Pflege kann eine Lärchenholz Terrasse gut und gerne zwischen 10 und 15 Jahren überdauern, ohne dass man sie erneuern muss. Einige Lärchenholz-Terrassen in der Alpenregion weisen sogar eine längere Geschichte auf, und der Anblick ist noch immer phänomenal. Die gelblich braune bis rötliche Farbe des Holzes sorgt für ein freundliches Ambiente, die mit der Zeit in die typisch silbergraue Farbe übergeht, für die das Holz bekannt ist.

Die Terrasse richtig verlegen

Um möglichst lange an der Lärchenholz Terrasse seine Freude zu haben, ist es notwendig, schon beim Verlegen vorzusorgen. Das Holz muss im Freien sehr viel aushalten, es unterliegt tagaus, tagein dem Einfluss des wechselnden Wetters. Sonne, Regen, Schnee und Eis setzen im Verlauf der Zeit der Terrasse zu. Um zu verhindern, dass das Holz allzu schnell zu faulen beginnt, ist eine Konstruktion notwendig, die für genügend Belüftung von allen Seiten sorgt. Wird das Holz direkt auf der Erde oder auf anderem Holz verlegt, saugt das Holz die Feuchtigkeit auf und beginnt zu faulen. Deswegen ist bereits beim Verlegen auf genügend Abstand zwischen den einzelnen Dielen zu achten, damit das Holz gut trocknen kann. Eine entsprechende leichte Schräglage des Untergrundes sorgt außerdem dafür, dass das Wasser schneller ablaufen kann.

Das Reinigen der Lärchenholz Terrasse

Ob man geriffelte oder glatte Dielen für seine Terrasse bevorzugt, ist Geschmackssache. Glatte Dielen lassen sich leichter von den tagtäglichen Verschmutzungen befreien. Geriffelte Dielen dagegen bieten mehr Halt, wenn das Holz nach einem Regen rutschig ist. Um die Lärchenholz Terrasse zu ordentlich zu reinigen, genügt in der Regel ein Besen, ein Schrubber oder eine Bürste in Verbindung mit klarem Wasser. Wenigstens einmal im Jahr sollte die Terrasse gründlich gereinigt werden, um Steinchen, Erde, Gräser oder Moose aus den Zwischenräumen der Terrasse zu entfernen.

Holzöl als Schutz vor dem Vergrauen

Wer verhindern möchte, dass das Lärchenholz mit der Zeit die eingangs erwähnte silbergraue Farbe annimmt, sollte das Holz mit einem passenden Öl einmal im Jahr pflegen. Die graue Farbe entsteht durch das Ausbluten des Harzes. Da Lärchenholz über einen recht hohen Harzanteil verfügt, kann es dadurch zum Auswaschen der Farbpigmente des Holzes kommen. Mit der richtigen Pflege kann man diesem Prozess allerdings vorbeugen, wenn man möchte, dass das Holz seine Schnittfarbe behält. Je nach Beanspruchung sollte man die Lärchenholz Terrasse ein- bis zweimal im Jahr einölen, um die rötlich gelbe Farbe zu erhalten. Die Pflege mit Holzöl hat aber auch einen weiteren Vorteil: Es schützt das Holz vor Feuchtigkeit und verhindert somit, dass Moose und Pilze das Holz befallen können. Lackierungen können wir als ausgewiesene Holzliebhaber nicht empfehlen. Viele Lacke trocknen die Oberfläche aus, was dazu führt, dass sich schneller Splitter bilden und das Holz umso schneller seine Natürlichkeit verliert.