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Perfekt für den Garten: Zäune aus Lärchenholz

Lärche findet heutzutage sehr häufig Verwendung als Gartenholz. Es ist stabil, widerstandsfähig und überzeugt durch kurze Lieferwege. Die Haltbarkeit und die schöne Maserung des Holzes sorgen dafür, dass das Holz großer Beliebtheit erfreut. Der hohe Harzanteil verleiht dem Holz eine natürliche relative Witterungsbeständigkeit. Aus diesem Grund wird Lärche gern für Terrassendielen und andere Gartenutensilien eingesetzt. Zäune aus Lärchenholz sind schon lange keine Seltenheit mehr. Die rötlich gelbe Farbe des Holzes gibt dem Zaun ein hochwertiges und einzigartiges Aussehen und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein.

Unterschiedliche Zauntypen

Gartenzaun ist nicht gleich Gartenzaun. Weltweit sind sehr unterschiedliche Zaunformen entstanden, die das Gesamtbild zum Teil maßgeblich mitgeprägt haben. Die Idee, das eigene Grundstück zu umzäunen, stammt ursprünglich aus England, während in anderen Ländern Trockenmauern, Hecken oder Wassergräben verwendet wurden. Schon der römische Autor Tacitus überlieferte, dass die Germanen Ihre Häuser mit Zäunen umgaben. Zu den ältesten Zaunarten im Alpenraum zählen Flecht- und Staketenzäune. Gelegentlich kann man Diese auch heute noch bei traditionellen Bauernhäusern sehen. Diese Zäune dienten dazu, Nutztiere zu halten und diese vor Räubern zu schützen. Schon damals waren die bevorzugten Materialien für diese Zäune entweder Lärchen- oder Fichtenholz.

Latten-, Palisaden- oder Bohlenzaun?

Heute gibt es sehr viele unterschiedliche Holzzäune. Lattenzäune, Jägerzäune, Bohlenzäune oder Palisadenzäune sind nur ein paar Beispiele dafür. Für die Gestaltung des eigenen Gartenzauns gibt es daher sehr viele Möglichkeiten. Die Latten können dabei entweder senkrecht, quer oder schräg an den Pfosten angebracht werden. Für welche Form man sich letztendlich entscheidet, hängt davon ab, welche Aufgaben der Zaun übernehmen soll. Es gibt Zaunsysteme, die vorwiegend aus Sichtschutzgründen errichtet werden. Andere Systeme erfüllen dieselben Aufgaben wie schon in den vergangenen Jahrhunderten. Für jedes Zaunsystem sind passende Eckpfosten, Holztüren bzw. -tore erhältlich. Die edle Lärche wird häufig in Gärten verwendet. Ein einheitliches Äußeres zu gestalten, fällt mit Lärche aus diesem Grund leicht.

Zäune aus Lärchenholz richtig pflegen

Entscheidet man sich für Lärchenholz, ist zu überlegen, ob man das Holz gezielt silbergrau werden lassen möchte oder nicht. Mit entsprechender Holzfarbe kann man diesen Prozess unterstützen und dafür sorgen, dass der Zaun einheitlich grau wird. Wer lieber die Originalfarbe behalten möchte, sollte von Anfang an auf entsprechenden Holzschutz setzen! Holzöle sind dafür die beste Lösung, da sie wasserabweisend wirken und eine kurze Einwirkzeit haben. Diese Behandlung sollte mindestens alle zwei Jahre wiederholt werden, damit das Holz seine ursprüngliche Farbe behält. Der ideale Ferienjob Ihrer Kinder!