Archiv

Zaunpfosten aus Holz für Garten & Terrasse

Ein Zaun ohne Pfosten ist kein Zaun. Der senkrechte Anteil eines Zaunsystems ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass ein Zaun für Garten & Terrasse einen stabilen Stand hat. Ganz gleich ob man dabei Holz, Metall oder Kunststoff verwendet: Die tragenden Pfosten müssen richtig in der Erde verankert werden, damit man der vom Boden her einsetzenden Korrosion gut begegnen kann. Abhängig vom Material – Holz ist beispielsweise anders zu behandeln als Metall –gibt es unterschiedliche Methoden, wie man die Zaunpfosten richtig setzen kann.

Pfostenträger als Schutz vor der Verwitterung

Holzpfosten wurden früher meist angespitzt und dann in den Boden gerammt oder eingegraben. Als Verwitterungsschutz setzte man auf Teer, mit dem die Pfosten bestrichen wurden. Diese Methode sorgt allerdings für einen erhöhten Materialaufwand. Deswegen werden heute sogenannte Pfostenträger verwendet, mit denen Pfosten für Garten & Terrasse eingebaut werden können. Der Pfostenträger verhindert den direkten Kontakt zur Erde, das Holz bekommt dadurch eine höhere Beständigkeit. Mit Pfostenträgern lassen sich Zaunpfosten außerdem einfacher gerade ausrichten, nachdem sie im Boden verankert wurden. Die Zaunhöhe bedingt, ob die Pfostenträger entweder eingeschlagen oder betoniert werden sollten. Zum Einschlagen werden sogenannte Einschlaghülsen verwendet, die hauptsächlich dann Verwendung finden, wenn der Zaun nicht sehr hoch und der Boden nicht zu hart ist.

Zaunpfosten einschlagen oder einbetonieren?

Für Holzzäune, die für einen längeren Zeitraum errichtet werden sollen, sollte man auf die Methode des Einbetonierens zurückgreifen. Sie stellt die stabilste Art dar, Pfosten zu verankern. Grundsätzlich gilt: Je höher der Zaun, desto aufwendiger sollte die Verankerung erfolgen. Ein Zaun für Garten & Terrasse benötigt eine andere Verankerung als beispielsweise ein Sichtschutzzaun. Je näher beieinander die Latten des Zauns befestigt sind, desto höher ist der Winddruck, der auf das Zaunfeld einwirkt. Zaunpfosten sollten aber grundsätzlich einbetoniert werden, wenn der Zaun eine Höhe von einem Meter übersteigt. Sind die Pfähle aus Holz, sollten die Pfosten in sogenannte Stützenschuhe eingepasst werden. Anschließend werden die Pfosten wie bei Metall oder Kunststoff in den Beton versenkt.

Pfostenträger zum Einbetonieren

Um Holzpfähle für Garten & Terrasse vor Feuchtigkeit zu schützen, gibt es unterschiedliche Pfostenträger, deren Form die Träger ihre Namen verdanken. Gängige Modelle sind L-Pfostenträger, U-Pfostenträger oder H-Pfostenträger. Den meisten Halt bieten H-Pfostenträger, daher werden sie gern für Sichtschutzwände oder schwere Zaunelemente eingesetzt. L- und U-Pfostenträger haben einen Dorn, der in den Beton versenkt wird. Dadurch eignen sie sich eher für niedrigere Zäune, die weniger Gewicht haben. Da nach dem Aushärten des Betons keinerlei Korrekturen bei der Ausrichtung mehr möglich ist, sollte man darauf achten, verstellbare Pfostenträger zu verwenden.